Aus der Traum?
Bild von A. Schrade. (c) Schachverein Neukirchen-Vluyn von 1927 e.V.

Aus der Traum?

Ist das schon das Ende vom Aufstiegstraum?

Am Sonntag, den 01.12.2019, trafen in der Schach-Bezirksliga die Mannschaften von SK Xanten und unserem Schachverein Neukirchen-Vluyn aufeinander. Während das Team von SK Xanten seine Stammspieler an verschiedenen Brettern ersetzen musste, konnte der Schachverein Neukirchen-Vluyn in Bestbesetzung antreten.

Nach der Begrüßung durch den Mannschaftsführer M. Cebulla wurden die Schachuhren einheitlich in Gang gesetzt.

Nach der Eröffnungsphase stand die Heimmannschaft aus Xanten zunächst etwas besser.

Im Mittelspiel wendete sich das Blatt. Der Schachverein Neukirchen-Vluyn gewann an Brett 5 und führte mit 1:0.

Kurz darauf konterten die Gastgeber an Brett 8, und es stand 1 zu 1. Die Gäste konnten in Folge an Brett 3 einen Punkt durch Carsten Günner verbuchen, 1 zu 2. An Brett 7 wurde ein Remis gegeben: 1,5 zu 2,5.

Wie sah die Prognose für unsere Mannschaft aus? An Brett 6 war die Stellung mit zwei Mehrbauern zu Gunsten der Gastgeber verloren, an Brett 4 und 2 lagen Remis in der Luft. An Brett 1 besaß Christoph Schneider einen  Mehrbauern. Es blieb also spannend.

An Brett 1 kam es zum erwarteten Sieg, an Brett 6 zur Niederlage von Achim Schrade: 2,5 zu 3,5. Der Sieg schien greifbar nahe für die Gäste aus Neukirchen-Vluyn.

Die Schlussphase sollte diesen spannenden Mannschaftskampf entscheiden.

An Brett 4 verlor in einem ungleichfarbigen Läufer-Endspiel unser Dieter Thier einen Bauern und geriet in eine verlorene Stellung. Nach knapp 4 Stunden Spielzeit stand es nun unentschieden.

Dies blieb auch für die nächste Stunde so. In einem spannenden Turm- vs. Läufer-Endspiel überspielten schlussendlich die Gastgeber an Brett 2 Albert Wilhelm und konnten den Sieg für sich verbuchen.

In einem aufregenden Mannschaftskampf besiegte Xanten I die Mannschaft aus Neukirchen-Vluyn mit 4,5:3,5.

Für den Schachverein Neukirchen-Vluyn zeigt diese etwas unglückliche Niederlage, dass die Mannschaft diese Saison kaum um den Aufstieg mitspielen kann. Abgerutscht von Platz 1 auf Platz 3 wird dies nur gelingen, wenn andere starke Konkurrenten patzen.

Immerhin ist der Klassenerhalt so gut wie sicher, und es bleiben noch ein paar Spieltage. Diese Saison bietet noch fünf weitere Runden. Vielleicht winkt uns ja das Glück.

Für den Schachverein Neukirchen-Vluyn

Achim Schrade

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